Jobst v. Dewitz 1491-1542 und Ottilie v. Dewitz, geb. v. Arnim ...-1576
Sabine v. Hohnhorst (976) Hohnhorst




zu sehen in der Kirche von Daber in Polen
Jobst (129) und Ottilie v. Dewitz wurden entsprechend ihrer Zeit in der Schule von Lukas Cranach gemalt. Diese Orginalbilder sind leider seit den frühen 1930er Jahren verschollen. Es bestehen jedoch zwei Kopien, die seit dem Tode von Lothar v. Hohnhorst im Besitz von Günther und Sabine (948) v. Hohnhorst sind. Wann und vom wem diese Kopien gefertigt worden sind, ist nicht bekannt. Doch wie kamen diese Kopien, die in einem sehr gutem Zustand sind nach Hohnhorst?
Der Witwer Günther v. Hohnhorst, 1863 im Hannoverschen geboren, wurde im Dienste des Deutschen Reiches ins pommersche Dramburg versetzt. Er lernte dort in Pommern seine Frau Eleonore (760) aus dem Hause Wussow kennen, die er am 10.2.1909 heiratete. Zur Hochzeit erhielt die Braut aus ihrem Elternhaus als Geschenk die beiden Porträts von Jobst und Ottilie, kopiert von den originalen Cranach Gemälden. Eleonore hatte neben dem Sohn aus erster Ehe ihres Mannes noch zwei weitere Söhne. Einer fiel während des 2. Weltkrieges. Der andere Sohn, Lothar, der bis zum Frühjahr 2000 in Hohnhorst auf dem Nordgut lebte, war Eigentümer dieser beiden Cranach Kopien. Als Erbe beider Cranach Kopien setzte Lothar v. Hohnhorst seinen Neffen Günther - es ist der Sohn seines Halbbruders Jürgen und dessen Frau Sabine auf dem Südgut ein, die wie seine Mutter eine verwandtschaftliche Bindung zu den Porträts haben.
Sabine stellte die Porträts zur Verfügung, damit sie fachmännisch photographiert werden konnten.